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ANSPRÜCHE VON ARBEITNEHMERN UND FÜHRUNGSKRÄFTEN

Kündigung von Anstellungsverträgen und mehr ...

Über Rationalisierungsmaßnahmen durch Stellen- und Personalabbau wird nahezu tagtäglich in der Presse berichtet. Abmahnung, Kündigung, Transfergesellschaft und Aufhebungsvereinbarung. Wir haben die Fakten für Sie zusammengestellt. Sie sehen sie mit einem Klick hier.

  

Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Haben Sie eine Kündigung, eine Abmahnung oder eine Aufhebungsvereinbarung erhalten?

Und Sie wissen nicht, wie Sie sich verhalten sollen? Wir stehen Ihnen gerne zur Seite! Wir sind eine auf Arbeitnehmerschutz spezialisierte Kanzlei. In allen Fragen des Individualarbeitsrechtschutzes haben wir seit über 25 Jahren Erfahrungen gesammelt. Unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht finden gemeinsam mit Ihnen Lösungen, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind. Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen im Überblick.

Als Arbeitnehmer können Sie in eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung auf unterschiedliche Art verwickelt werden. Häufig geht es dabei um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die beispielweise in Form einer außerordentlichen oder einer ordentlichen Kündigung sowie in Form einer einvernehmlichen Vereinbarung erfolgen kann.

Haben Sie eine – ordentliche, außerordentliche oder eine Änderungs-Kündigung erhalten, beachten Sie bitte die 3-Wochen-Frist nach dem Kündigungsschutzgesetzt gemäß §§ 4,7 KSchG. Hierbei handelt es sich um eine sog. Notfrist. Das heißt, wenn Sie diese Frist verstreichen lassen, haben Sie kaum noch eine Möglichkeit, gegen die Kündigung vorzugehen. Dies gilt auch dann, wenn sie unwirksam ist. Nach Ablauf der 3-Wochen-Frist wird die Kündigung bestandskräftig und das Arbeitsverhältnis endet entsprechend dieser Kündigung.

Wann beginnt die 3-Wochen-Frist zu laufen?  Diese Frist zur Einreichung der Kündigungsschutzklage beginnt mit Zustellung bzw. Erhalt der Kündigung zu laufen.

Wenn die Kündigung persönlich ausgehändigt wird und der Arbeitgeber Sie auffordert, den Empfang zu bestätigen, dann könnten Sie dies tun, aber nur den Empfang. Ab Erhalt dieser Kündigung beginnt wieder die 3-Wochen-Frist zu laufen, ohne dass es einer postalischen Zusendung bedarf.

Was passiert, wenn sich der Arbeitgeber mit mir einigen möchte und mir eine Vereinbarung zur Gegenzeichnung vorlegt? Arbeitgeber unterbreiten Arbeitnehmern gerne in einem persönlichen Gespräch ein Angebot zur Beendigung des Arbeits-verhältnisses. Das Gespräch ist in der Regel spontan, also ohne vorherige Ankündigung. In diesem Gespräch wird nicht selten großer Druck auf den Arbeitnehmer ausgeübt, manchmal sogar schlechte/ nicht erbrachte Arbeitsleistung vorgeworfen. Nicht selten unterschreiben Arbeitnehmer in dieser gefühlten Ausweglosigkeit die Aufhebungs- bzw. Auflösungsvereinbarung. Auch wenn darin eine Abfindung angeboten wird, ist hier Vorsicht geboten. Wir raten grundsätzlich von der Unterzeichnung ab. Denn häufig führt eine entsprechende Vereinbarung bei einer Arbeitslosigkeit dazu, dass die Arbeitsagentur eine Sperrzeit bis zu 12 Wochen verhängt. Schließlich würde die Arbeitslosigkeit durch eine einvernehmliche Beendigung selbst herbeigeführt werden. Ob auch die angebotene Abfindung das gelbe Ei ist, sollten Sie vorher auch prüfen lassen. Die Abfindung unterliegt nämlich der Einkommenssteuer und der auszuzahlende Betrag fällt in der Regel deutlich niedriger aus.

Ich habe eine Abmahnung erhalten – muss ich dagegen vorgehen? Die Antwort ist: Es kommt darauf an. Als Vorstufe zur Kündigung setzt der Arbeitgeber nicht selten die Abmahnung als Druckmittel ein. Neben der persönlichen Betroffenheit wirft die Abmahnung einige rechtliche Fragen auf, insbesondere ob dagegen vorgegangen werden sollte. Diese Entscheidung fällt den Betroffenen häufig nicht leicht, da eine direkte Konfrontation zugleich vollendete Tatsachen schaffen kann. In der Regel kann die Abmahnung auch durch eine spätere Klage angegriffen werden. In bestimmten Situationen kann es jedoch sinnvoll sein, gegen die Abmahnung vorzugehen. Ob es auf Sie zutrifft, lässt sich nur in einem persönlichen Gespräch klären.

Des Weiteren beraten wir Sie unter anderem zu Fragen bei Urlaubsansprüchen, bei der Prüfung von Arbeitszeugnissen, bei Anordnung eines Arbeitsplatzwechsels oder im Zusammenhang mit Schwangerschaften. 

Bei all diesen Fragen sind teilweise kurze Ausschussfristen für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche einzuhalten. Daher empfehlen wir Ihnen, sich schnellstmöglich anwaltlichen Rat einzuholen. Wir werden bemüht sein, individuelle Lösungen für Sie mit Augenmaß zu finden.

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Arbeitsrecht für Führungskräfte

Führungskräfte wie leitende Angestellte und GmbH-Geschäftsführer gehören nicht ohne weiteres zum persönlichen Schutzbereich der Arbeitsschutzgesetze. In der Regel genießen sie den besonderen Schutz arbeitsrechtlicher Vorschriften nicht, da sie in der Regel Aufgaben eines Arbeitgebers wahrnehmen. Dennoch sind Führungskräfte aufgrund ihrer arbeitnehmerähnlichen Position in einer schwächeren Position gegenüber dem Unternehmen.

Diese Position führt häufig zu Konflikten zwischen der Führungskraft und dem Unternehmen. Sofern vertraglich bei Tätigkeitsbeginn vorausschauend die Vorkehrungen für einen möglichen Konflikt nicht getroffen worden sind, lassen sich gerichtliche Auseinandersetzungen nicht vermeiden.

Aber auch vertragliche Regelungen lassen in der Regel verschiedene Möglichkeiten zur Auslegung zu oder stoßen auf Grenzen der Gesetzgebung und Rechtsprechung.

Bei Erörterung dieser Rechtsfragen unterstützen wir Sie - kommen Sie gerne auf uns zu!

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