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Adler Group verschiebt Jahresabschluss – das nächste Wirekärtchen

Von Wilhelm Lachmair | |   Fonds & Investments

Die Adler-GROUP ist schon seit längerem in Gerede. Jetzt gibt der Konzern bekannt, dass wegen einer laufenden Sonderuntersuchung der Jahresabschluss 2021 nicht bis 31. März diesen Jahres sindziert werden könne.

Adler-Aktionäre brauchen gute Nerven. Konnte gerade die Veräußerung größerer Wohnungspakete für eine leichte Beruhigung an der Kursfront des im SDAX notierten Unternehmens sorgen, platzt eine neue Nachricht herein wie eine Bombe. Heute gab es einen Kursrutsch um 12 % auf zuletzt etwa 9,70 EUR, für ein Unternehmen, dessen Kurs noch 2019 über 40 EUR gelegen hatte.

Grund: Eine Sonderuntersuchung zu Vorwürfen, die die Investmentfirma Viceroy gegen Adler und seine Vorstände und Hintermänner erhoben hatte, verzögere sich. Jetzt soll eine neue Plausibilitätsprüfung offenbar eines weiteren Beratungsunternehmens helfen. Wenn an den Vorwürfen von Fraser Perring aber auch nur ein bisschen etwas dran ist, wofür nicht zuletzt schon der Umstand spricht, dass auch die Wirtschaftspresse schon zuvor entsprechend recherchiert hatte, dann dürfte die Lage denkbar ernst sein.

Ansprüche können sich gegebenenfalls aus der Verletzung von ad hoc Pflichten (Art. 17 Abs. 1 Unterabs. 1 MMVO) gegen das Unternehmen und gegen Vorstandsmitglieder ergeben. Gerne prüfen wir für Sie Ihre Möglichkeiten.

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