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Die Wirecard-Schlagzeilen im März

|   Aktienrecht

Die Commerzbank will sich anscheinend einen Teil des Schadens vom langjährigen Wirecard-Wirtschaftsprüfer EY zurückholen. Sie hat offenbar die Frankfurter Dependance der britisch-australischen Großkanzlei Ashurst damit beauftragt, eine Klage vorzubereiten. Das berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Mit der Tochtergesellschaft in der Türkei hat Insolvenzverwalter Michael Jaffé den letzten noch verbliebenen europäischen Geschäftsteil von Wirecard erfolgreich verkauft, berichtet Finance Magazin. Jetzt laufen nur noch M&A-Prozesse für Wirecard-Töchter in Asien. 

Der frühere Wirecard-Vorstand Markus Braun muss weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Das Oberlandesgericht in München hat sich für eine Haftfortdauer ausgesprochen.

Klar, dass der Wirecard-Skandal auch die Fernseh-Macher herausfordert: „Der große Fake – Die Wirecard-Story“ läuft nach der Premiere auf TVNOW am 22. April im Abendprogramm von RTL. Der Film ist eine Mischung aus Dokumentation und fiktionalem Thriller. Die Schauspieler sind stark, in sehr kurzer Frist wurde hier sehr viel geleistet, was in anderthalb Stunden drängt – und sich dort gegenseitig auf den Füßen steht, schreibt der Spiegel.

Last but not least, das ist kein vorgezogener Aprilscherz: Der scheidende Bafin-Chef Felix Hufeld hält die deutsche Finanzaufsicht trotz des Wirecard-Skandals für eine der besten der Welt. „Die Bafin wird weltweit - ohne jeden Zweifel - als eine der leistungsstärksten Aufsichtsbehörden angesehen", sagte der 59-Jährige laut Manager Magazin im parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages.

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