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Wirecard: Dreistellige Millionenbeträge an dubiose Empfänger verschoben

Von Wilhelm Lachmair | |   Aktienrecht

Schlimmer gehts offenbar immer. Nunmehr ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Ex-Vorstände der Wirecard AG wegen des Verdachts der Untreue.

So sollen 365 Mio. EUR als ungesicherte Kredite an diverse Unternehmen im asiatischen Raum ausgezahlt worden sein.Weitere 315 Mio. EUR wurden angeblich an ein Scheinunternehmen auf Mauritius gezahlt. Und dabei dürfte es sich wohl nur um die Spitze des Eisbergs handeln, das Zahlenwerk der Gesellschaft dürfte noch für zahlreiche weitere Überraschungen sorgen.

Zwischenzeitlich ist auch relativ klar, dass es sich bei den angeblichen "Niederlassungen" um Scheinfirmen handelt, die mit den angeblich über sie getätigten Geschäften nicht allzu viel zu tun haben. Die Staatsanwälte gehen davon aus, dass seit 2014 planmäßig betrogen wurde.

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