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Verbraucherzentrale-Bundesverband reicht Musterfeststellungsklage gegen Mercedes ein

Von Wilhelm Lachmair | |   Dieselskandal

Am gestrigen  07.07.2021 hat der Verbraucherzentrale-Bundesverband, der bereits für die Musterfeststellungsklage gegen VW verantwortlich zeichnete,eine weitere Musterfeststellungsklage, diesmal gegen die Daimler AG, eingereicht.Betroffen sind Geländewagen der Baureihhen GLC und GLK, die mit dem Vierzylinder-Diesel OM 651 ausgerüstet sind. Die Fahrzeuge, die zwischen Juni 2012 und November 2016 gebaut wurden, sind in die Schadstoffklassen Euro fünf und Euro sechs eingruppiert. Für die Daimler AG ist dies durchaus eine bedenkliche Entwicklung, da hier unter Umständen technische Fragen diskutiert werden, deren Beantwortung der Konzern gerne vermeiden möchte und deren Beantwortung er bislang erfolgreich vermieden hat.

Wer ein Fahrzeug aus dieser Gruppe besitzt, kann sich dieser Musterfeststellungsklage anschließen. Dies ist grundsätzlich kostenfrei Und damit insbesondere auch für nicht rechtsschutzversicherte Fahrzeugkäufer unproblematisch möglich.. Wir beraten Sie gerne. Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, können Sie natürlich, sehr gerne auch über unsere Kanzlei, auch unmittelbar Klage erheben. Die Erfolgschancen für Daimler-Fahrzeuge mit verpflichtenden Rückruf sind zwischenzeitlich sehr gut. Geklagt werden kann auf Rückabwicklung, wobei man sich allerdings eine andere Laufleistung orientierte Nutzungsentschädigung anrechnen lassen muss.

Auch hierzu beraten wir Sie sehr gerne. Wir helfen Ihnen auch bei der Klärung der Frage, ob ihr Fahrzeug für einen derartigen Schritt infrage kommt oder nicht.Falls Sie nicht rechtsschutzversichert sind, aber trotzdem klagen möchten, können wir gerne auch den Kontakt zu einem Prozessfinanzierer vermitteln. Auch bei der Frage, was dies für sie bedeutet, beraten wir Sie gerne.

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