Wirecard

Zoom-Meeting der Wirecard-Geschädigten

Der Wirecard-Skandel hat die Börsenwelt über Deutschlands Grenzen hinaus erschüttert. Viele Fragen sind noch offen. Nicht nur die, wo sich der gesuchte Ex-Vorstand Marsalek befindet. Vor allem interessiert die geschädigten Anleger, ob und wie sie ggf. an Schadenersatz kommen. Das wollen wir - Dr. Nuriye Yildirim und Wilhelm Lachmair, Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht - mit Ihnen diskutieren. Wir zeigen in unserem Zoom-Meeting rechtliche Möglichkeiten auf und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Sie können zwischen diesen beiden Terminen wählen:
Dienstag, 7.7.2020, 18.00 bis 18.45 Uhr
Donnerstag, 9.7.2020, 18.00 bis 18.45 Uhr

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Bitte mit Mail an info@21legal.de anmelden und wir senden am Morgen der Veranstaltung den Zugangscode zum Zoom-Meeting zu.

 

Sie sind Wirecard Anleger? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, für eine kostenlose Ersteinschätzung, ob eine Anspruchsdurchsetzung auf Schadensersatz rechtlich und wirtschaftlich in Ihrem Einzelfall sinnvoll erscheint.

Zum Kontaktformular

 

Was haben Markus Braun & Co zu verbergen?

Dunkle Wolken türmen sich über dem Einsteinring 35 in Aschheim, der Zentrale des Finanzdienstleisters Wirecard. Die Wirtschaftsprüfer von EY hatten das Unternehmen darüber informiert, dass über die Existenz von Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro ausreichend Prüfungsnachweise vorliegen. Es gebe weiterhin Hinweise, dass dem Abschlussprüfer von einem Treuhänder aus dem Bereich von Banken, die Treuhandkonten führen, "unrichtige Saldenbestätigungen zu Täuschungszwecken vorgelegt wurden". Die Börse reagierte wie erwartet: Der Kurs brach um mehr als 95% ein. Und dies sind die einzelnen Paukenschläge:

  • 23.06.2020: Der ehemalige Konzernchef und das Gesicht von Wirecard wurde von der Staatsanwaltschaft München I verhaftet. Es liegt der dringende Verdacht vor, dass durch eine Bilanzmanipulation verschiedene Straftatbestände erfüllt sein könnten.
  • 23.06.2020: Nach einigen Stunden kommt Markus Braun gegen eine Kaution von 5 Millionen Euro frei.
  • 24.06.2020: Der Kurs der Wirecard-Aktie erreicht einen neuen Tiefpunkt: 15,33 Euro. Im Februar 2020 stand die Aktie noch bei rund 140 Euro.
  • 24.06.2020: Die FAZ meldet, dass Markus Braun 5,5 Millionen seiner rund 8,7 Millionen Wirecard Aktien verkauft hat.
  • 24.06.2020: Der Spiegel meldet, dass der gefeuerte Wirecard-Vorstand Jan Marsalek sich vermutlich in den Phillipinen aufhält, wo es kein Auslieferungsabkommen mit Deutschland gibt.
  • 25.06.2020: Die Wirecard AG stellt beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung
  • 29.06.2020: Ex-COO Jan Marsalek, der sich inzwischen in China aufhalten soll, stellt sich nun doch nicht der Staatsanwaltschft.
  • 30.06.2020: Der Insolvenzverwalter von Wirecard, Michael Jaffé, der u.a. vor Jahren das Medienimperium von Leo Kirch nach dessen Zusammenbruch abgewickelt hat, teilt mit, er rechne mit einem Verkauf des Zahlungsabwicklers in Einzelteilen.
  • 01.07.2020: Der neue Vorstand James Freis, der eigentlich erst seit heute im Amt sein sollte, aber bereits vor einigen vorzeitig angetreten war, ist nach einer Meldung des Manager Magazins der Auffassung, dass Wirecard offenbar in den vergangenen fünf Jahren seine Gewinner gefälscht hat.
  • 01.07.2020: Bafin gerät zunehmend unter politischen Druck.
  • 02.07.2020: Wie der Rechercheverbund von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR berichtet, seien über fragwürdige Kredite an Unternehmen in Asien und Briefkastenfirmen auf Mauritius Hunderte Millionen Euro bei Wirecard verloren gegangen.
  • 03.07.2020: Laut Süddeutscher Zeitung geht ein Bekannter des mit internationalem Haftbefehl gesuchten Jan Marsalek davon aus, dass er in den zehn Jahren als Vorstand eine dreistellige Millionensumme für sich abgezweigt hat und beste Beziehungen zu Geheimdienstlern pflegt. Marsalek sei einer der "abgezocktesten Typen, die er je erlebt habe". Da verwundert es kaum, dass er als 30-Jähriger ohne Abitur und ohne Hochschulabschluss zum Vorstand bei Wirecard aufstieg...
  • 05.07.2020: Die Financial Times, die schon seit Jahren über die Machenschaften bei Wirecard berichtet, meldet, dass unter Verweis auf Zahlen der KPMG, dass die unter direkter Kontrolle der Wirecard AG stehenden Firmen in Europa und Amerika bereits seit Jahren Verluste eingefahren haben.

 

Wenn Sie mehr über den Wirecard-Skandal wissen wollen - klicken Sie bitte auf den jeweiligen Link:

>>> Die Chronik des Skandals

>>> Unsere Anwälte im Interview (Video)

>>> Unsere Mandanten fragen - wir antworten

Gerne stehen wir auch Ihnen zur Verfügung. Rufen Sie uns an, schreiben Sie eine Mail oder nutzen Sie bequem dieses Kontaktformular:

 

Falls die Aktien bereits verkauft wurden:
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage benutzt. Mit dem Absenden des Kontaktformulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden.